Das Good Food Collective ist eine fachübergreifende Bewegung aus Konsumenten, Produzenten und Landwirten. Wir möchten, dass nicht nur jeder Mensch auf dieser Welt satt wird, sondern auch gesund bleibt. Es liegt in unserer Verantwortung, den Planeten Erde zu erhalten. Dafür setzen wir unser Wissen, unsere Kreativität, unseren Unternehmergeist und unsere Leidenschaft ein.

 

Wir erkennen unsere Rolle im System und unsere politische Verantwortung an. Wir sind Pioniere und Entrepreneure. Wir sind Schüler, Lehrer und Eltern. Wir sind Köche & Genießer.

Jeder Mensch, dem eine echte, nachhaltige Ernährung am Herzen liegt, kann ein Teil dieser Bewegung sein. Lasst uns gemeinsam aktiv werden!

Hol' alle an einen Tisch

Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir bereit sein, uns gegenseitig zuzuhören und auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Deshalb: Lasst uns nicht konkurrieren, sondern kollaborieren. Wir glauben fest daran, dass wir gemeinsam Wettbewerbsgrenzen und Disziplinen überwinden können und müssen. Denn alleine erreichen wir nichts – zusammen alles.

Schütze unseren Planet Erde

Die natürlichen Ressourcen sind fast ausgeschöpft. Wenn unsere Erde auch für die nächste Generation lebenswert sein soll, müssen wir jetzt aktiv werden. Jeder Einzelne von uns. Konsumgier, Gift und Massentierhaltung zerstören die Lebensgrundlage aller Arten! Darum tragen wir Verantwortung für Mensch, die Tiere und Natur. Nicht nur hier, sondern auf der ganzen Welt.

Mache Verantwortung zum Genuss

Essen und Trinken ist ein elementarer Bestandteil aller Kulturen. Nichts verbindet mehr als gemeinsame, genussvolle Mahlzeiten. Es geht nicht um Verzicht. Im Gegenteil – es geht um verantwortungsvollen, gemeinschaftlich zelebrierten Genuss. Denn was gut für Mensch und Erde ist, ist ein sinnliches Vergnügen für alle.

Mach Essen politisch

Unser eigenes Handeln und unser Konsum sind eine starke politische Kraft. Damit wir sie gezielt einsetzen können, schärfen wir das eigene unternehmerische Handeln und unseren Blick als Verbraucher. Als Aktivist*innen nutzen wir unser Recht, „Nein“ zu sagen. Nein zu Ausbeutung und Billiglöhnen. Nein zu Wertschöpfungsketten, die auf Kosten vieler gehen. Nein insbesondere zu einer Ernährung, die uns krank macht. Deshalb setzen wir uns für eine gerechte Umverteilung ein und fordern faire Löhne und einen ökologisch nachhaltigen Anbau. Wir fordern konkrete Maßnahmen von der Politik. „Ja!“ zu unserer Verantwortung.

Stille den Wissenshunger

Viele von uns haben den Bezug zu Nahrungsmitteln verloren, vom Anbau bis hin zum Konsum. Das möchten wir ändern und die Wertschätzung für unser Essen wieder entdecken. Demokratie bedeutet nicht nur nehmen, sondern auch geben. Als Akteure des Ernährungssystems nehmen wir gemeinsam einen Bildungsauftrag an. Wir sprechen miteinander und lernen voneinander. Damit uns allen wieder bewusst wird, was Lebensmittel eigentlich sind: Mittel zum Leben.